Sprache durch den sechsbandigen Audiokanal

Der aktuelle Dateikanal

Opus 7200→Turbo 3/4→AES-256-CTR→Generator→PCM16 + optional AWGN→Analyzer→Soft-AES→Turbo→Opus

50 Opus-Pakete à 18 Byte bilden 7.200 Informationsbits. Der systematische Turbo-Code ergänzt 2.400 Paritätsbits. Der AES-CTR-Schlüsselstrom wird mit den Turbo-Codebits XOR-verknüpft: c = Turbo(u) ⊕ k. Die Länge bleibt gleich. Eine öffentliche 9.600er-Permutation verteilt die verschlüsselten Bits über die Frequenzzweige.

Je 10 ms stehen 6 × 16 Koordinaten zur Verfügung, ausschließlich −0,8/+0,8. Ein 64-Frame-Vorlauf startet den Kontext einmalig; die Berechnung in Teilstücken übernimmt vorherige Frames. Ein 10-ms-Syntheseauslauf schließt die letzte Analyse ab.

Softwerte statt vorzeitiger Entscheidungen

Der Analyzer liefert z = log(P(1)/P(0)). Für ein CTR-Keystreambit k ist der unverschlüsselte Logit (1−2k)·z. Das nimmt die XOR-Maske direkt auf den Softwerten zurück; ein Kanalbitfehler bleibt an derselben Position, sein Betrag bleibt unverändert. Vor dem Turbo wird auf dessen log(P(0)/P(1))-Konvention gewechselt. Nicht übertragene Paritätsbits erhalten LLR 0. Beide RSC-Konstituenten starten in Zustand null, ihr Endzustand ist frei; es werden keine versteckten Tailbits übertragen.

Explizites Format r34-v2

Die WAV enthält einen sbv2-Konfigurationschunk mit Nonce/Counter, Modellkennungen, Codec-Verzögerung, Vorlauf und ursprünglicher Länge. Keine Schlüssel, Quellbits oder Referenzsprache. Dieser Dateimodus erwartet unveränderte Ausrichtung; Metadaten und Synchronisation eines akustischen Kanals sind damit nicht gelöst.

Codec-Lookahead und Aufrundung auf ganze Codeblöcke erzeugen bei endlichen Dateien zusätzliche Länge. Die angezeigten 7.200/9.600 Bit/s sind die nominalen Streamraten.